Die Ziele unserer pädagogischen Arbeit

 

Die Kinder sollen...

...zum christlichen Glauben hingeführt werden.
...lebenspraktische Dinge erlernen.
...eigene Ideen entwickeln und ausprobieren dürfen.
...Toleranz und Werthaltungen entwickeln.
...soziale Umgangsformen erlernen und anwenden.
...ein Körperbewusstsein entwickeln.
...mit Freude und Spaß neues Wissen erwerben.
...Selbstvertrauen entwickeln.
...selbstständig werden und in Eigenverantwortung Entscheidungen treffen.
...lernen, Probleme und Konflikte selbst zu lösen.
...lernen, Verantwortung für die Natur und ihre Umwelt zu übernehmen.
...sich individuell entwickeln dürfen.


Erklärungen dazu: siehe unten


Für die Arbeit in bayerischen Einrichtungen gilt seit 2005/06 das neue "Bayerische Kinder- Bildungs- und Betreuungsgesetz" (BayKiBiG) und der seit Januar 2005 in Kraft getretene "Bayerische Erziehungs und Bildungsplan" (BEP).

In unserer Kinderkrippe / unserem Kindergarten arbeiten alle Erzieherinnen stets innovativ (lat. innovare = erneuern). Das heißt, wir unterziehen unser Gesamt-Angebot einem Prozess der ständigen Verbesserung und entwickeln uns fortlaufend im Dialog zwischen Eltern, Kindern, Träger und Fachkräften, sowie durch Fort- und Weiterbildungen, weiter.
Unser Ziel ist, durch die Entwicklung neuer Ideen und Methoden adäquat ("angemessen", "passend") und zeitnah auf veränderte Anforderungen zu reagieren.

Wir wollen die Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten und unterstützen, und ihnen dabei so viel Raum und Zeit geben, damit sie sich ganzheitlich (körperlich, geistig und sozial) entfalten können. So lernen sie mit der Zeit, sich selbstständig in der Welt zurechtzufinden.

Die Kinder sollen...

...zum christlichen Glauben hingeführt werden.
Dazu gehört das Einüben und Erleben von Gemeinschaft und Werten (Rücksicht, Hilfsbereitschaft, Wahrheit,...); das Gestalten von Feiern und Festen des Kirchenjahres; Wertschätzung der Natur; Tagesbeginn mit einem Gebet (im Morgenkreis); Beten vor dem Mittagessen; Geschichten aus dem Leben Jesu kennen lernen; selbst liturgische Feiern organisieren; andere Religionen kennen und tolerieren lernen; Lebensbedingungen von Kindern aus anderen Teilen der Welt kennen lernen und Solidaritätsaktionen durchführen (Opferkästchen,...); usw.

...lebenspraktische Dinge erlernen.
Zum Beispiel: allein auf Toilette gehen, mit Besteck essen, den Essensplatz sauber halten, sich weitgehend selbstständig an- und ausziehen, Ordnung halten, soziales Miteinander, usw.

...eigene Ideen entwickeln und ausprobieren dürfen.
Wir möchten, dass die Kinder Phantasie und Kreativität entwickeln. Jedes Kind hat eigene Ideen und Vorschläge - bei uns düfen sie diese auch zum Ausdruck bringen.
zum Beispiel bei Bastelarbeiten ohne Schablonenvorlage; beim Rollenspiel, wofür Kinder Freiraum, Zeit und ansprechendes Material brauchen.

...Toleranz und Werthaltungen entwickeln.
Die Erwachsenen leben den Kindern im Alltag christliche und andere Werte vor und setzen sich mit den Mädchen und Buben über die Bedeutung dieser Werte für das eigene Verhalten auseinander.
So lernen die Kinder anderer Religionen, Kulturkreisen und Menschen Wertschätzung entgegenzubringen bzw. sich für andere einzusetzen und als Gruppe zusammenzuhalten.

...soziale Umgangsformen erlernen und anwenden.
Darunter fällt u.a. Sympathie und Respekt für andere aufbringen zu können; sich offen und wertschätzend verhalten; "neuen Kindern" bei der Kontaktaufnahme helfen; lernen, sich in andere Personen hineinzuversetzen; sich angemessen auszudrücken; andere ausreden zu lassen, ihnen zuzuhören und bei Unklarheiten nachzufragen; Kooperationsfähigkeit zu entwickeln (mit anderen abzusprechen, gemeinsam planen und durchführen); usw.
Wie so oft sind auch hierfür die Erwachsenen die großen Vorbilder der Kinder. Außerdem liegt es an ihnen, den Kindern viele Gelegenheiten zu Gesprächen zu bieten, um sich in den sozialen Umgangsformen üben zu können.

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...ein Körperbewusstsein entwickeln.
Die Kinder lernen bei uns Hygienemaßnahmen selbstständig auszuführen (nach dem Toilettengang und vor dem Essen - Hände waschen; alleine aufl Klo gehen können;...). Sie sollen zudem eine positive Einstellung zu gesunder und ausgewogener Ernährung entwickeln (durch abwechslungsreiches und ausgewogenes Frühstück und Mittagessen,...). Zu einem guten Körperbewusstsein gehört auch, den ganz natürlichen Bewegungsdrang ausleben zu können, Körperbeherrschung zu lernen, Geschicklichkeit zu entwickeln und Grob- und Feinmotorik zu üben. Dies ist außerdem eine wichtige Komponente der Stressbewältigung.

...mit Freude und Spaß neues Wissen erwerben.
Kinder wollen Neues erfahren - im Spiel, durch experimentieren, usw. Die Aufgabe der Erwachsenen besteht darin, den Kindern Raum zum Lernen zu geben, sie zu animieren und Impulse zu geben. Außerdem ist es wichtig, dass sie die Interessen und Bedürfnisse der Kinder erkennen und die Lernumgebung altersentsprechend darauf abstimmen.
Damit keine Langeweile aufkommt, das Wissen dauerhaft abgespeichert wird und die Kinder weiterhin motiviert sind zu lernen, werden neue Inhalte mit allen Sinnen und mit Hilfe verschiedener Methoden erworben.

...Selbstvertrauen entwickeln.
Die Voraussetzung um Selbstvertrauen entwickeln zu können ist, dass die Kinder ein Selbstwertgefühl bilden, indem sie sich von ihrer Umwelt angenommen und geliebt fühlen. Außerdem ist es wichtig, dass die Kinder Möglichkeiten bekommen stolz auf eigene Leistungen und Fähigkeiten, ihre Kultur und Herkunft sein zu können.

...selbstständig werden und in Eigenverantwortung Entscheidungen zu treffen.
Dazu ist es unumgänglich, den Kindern Gelegenheiten zu geben, selbst zu entscheiden, was sie tun und wie sie etwas tun wollen (z.B. in der Freispielzeit - Spielort, Spielpartner, Spieldauer und Spiel selbst bestimmen dürfen).
Wir Erwachsenen können das Kind unterstützen, indem wir ihm Wahlmöglichkeiten zugestehen und es anleiten.
Auf diese Weise lernen Kinder, ihr Handeln an den Werten zu orientieren.

...lernen, Probleme und Konflikte selbst zu lösen.
Dies können nur Kinder, welche bereits Selbstvertrauen entwickelt und gelernt haben, zuversichtlich zu sein. Das wiederum kann nur durch Erfahrung ausgebildet werden. Die Kinder beobachten die Erwachsenen und andere Kinder, wie diese mit Selbstvertrauen an neue Situationen, Aufgaben oder Probleme herangehen und diese erfolgreich bewältigen.
Für uns ist es wichtig, darauf zu achten dass die Kinder nicht durch Überforderung demotiviert werden - das heißt, der Schwierigkeitsgrad muss individuell dem Kind angepasst werden. Um die Kinder darauf vorzubereiten, später Probleme und Konflikte selbst und ohne Gewalt lösen zu können, muss das Kind erst lernen, Regeln zu akzeptieren und einzuhalten. Andernfalls würden vorhersehbare Konsequenzen, die im Vorfeld mit den Kindern besprochen werden, folgen.
Gleichzeitig lernen die Kinder dadurch Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen.

...lernen, Verantwortung für die Natur und ihre Umwelt zu übernehmen.
Durch viele Spaziergänge durch das Dorf oder in den Wald, durch bewusste Mülltrennung, Projekte über Tiere und Pflanzen, usw. lernen die Kinder ihre Umwelt kennen und schätzen.

...sich individuell entwickeln dürfen.
Dafür ist es unerlässlich, die Themen den Interessen der Kinder anzugleichen. Diese Inhalte werden den Kindern anschaulich - mit allen Sinnen - präsentiert.
Kinder, die sich z. B. besonders für Musik, künstlerisches, Turnen, Experimente, usw. interessieren und darin ihre Stärken entwickeln, haben die Möglichkeit an einer "Intensivierung" am Nachmittag im Kindergarten teilzunehmen.

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